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Schabenfutter

Schaben zu ernähren gestaltet sich sehr einfach, wenn man einige Grundregeln beachtet.

Schaben, egal welcher Art, sollten immer genügend Eiweiss auf ihrem Speisezettel haben.
Dafür eignet sich Katzenfutter, Hundefutter oder Fischfutter, von welchem man das billigste im Zooladen kaufen kann. Dabei ist es egal ob man Trocken- oder Nassfutter verwendet.
Nicht gefressenes Nassfutter muss allerdings nach 1-2 Tagen wieder entfernt werden, um Schimmel und dabei entstehende Giftstoffe zu vermeiden.
Trockenfutter dagegen kann ständig in der Box angeboten werden.

Als Allesfresser benötigen Schaben auch pflanzliche Nahrung. Hierfür eignet sich sowohl frisches Obst oder Gemüse als auch einfach die Küchenabfälle beim Kochen, wie Kartoffelschalen oder sonstige Schnittabfälle.
Ich persönlich kann Bananen als Feuchtfutter empfehlen. Meiner Meinung nach stellen diese einen guten Energie- und Zuckerlieferanten dar und ich konnte dabei eine sehr gute Vermehrungsrate bei den Tieren feststellen. Auch das Wachstum wird durch ausgewogene, energierreiche Nahrung etwas beschleunigt.
Manche Arten fressen auch gerne frisches oder trockenes Laub.

Frisches Feuchtfutter macht eine zusätzliche Tränke für die Tiere überflüssig.
Will man doch eine Tränke benutzen, sollte man eine sogenannte Dochttränke verwenden.
Dabei benutzt man ein geschlossenes Gefäss und bringt in einem kleinen Loch eine Art Docht an, wodurch das Wasser mittels Kapillarwirkung immer etwas aussickert. Dies ist als Lösung für längeren Urlaub, in dem die Tiere längere Zeit kein Feuchtfutter bekommen, auch sehr gut geeignet. Offene Wasserschüsseln eignen sich nicht, da Schaben nicht schwimmen können und darin ertrinken würden.

Ungeeignet als Futter sind sämtliche Giftpflanzen und verdorbene Lebensmittel.
Auch bei der Einrichtung sollte man daran denken, dass die oft auf Korkstücken zu findenden Flechten giftig sein können.